Greening – Teil 4: Leguminosen…

Autor: Bernhard Holtmann

So schaffen Sie mit Leguminosen und Landschaftselementenökologische Vorrangfläche

Leguminosen
Leguminosen sind Hülsenfrüchte, wie beispielsweise Bohnen oder Erbsen, und werden als ökologische Vorrangfläche mit dem Faktor 0,7 angerechnet.

Bedeutet für Sie: 1 ha Leguminosen geben Sie als 0,7 ha Vorrangfläche an.

Der wichtigste Vorteil von Leguminosen ist: zusammen mit Knöllchenbakterien können diese Pflanzen Stickstoff aus der Luft aufnehmen und in verwertbaren Stickstoff für Folgepflanzen im Boden umwandeln.

Das kann natürlich aber auch gleichzeitig der größte Nachteil sein. Bei mir im Münsterland beispielsweise ist der N-Gehalt im Boden schon relativ hoch. Also ist zusätzlicher Stickstoff nicht mehr notwendig. Ja vielleicht sogar kontraproduktiv.

Was Sie beachten sollten: Saatgutmischungen mit Nicht-Leguminosen sind leider nicht zulässig. Und auf die Leguminosen muss eine Winterung bzw. Winterzwischenfrucht folgen, die mindestens bis zum 15.02. des nächstes Jahres
auf dem Acker bleiben muss.

Gibt‘s Besonderheiten beim Pflanzenschutz und bei der Düngung? Hier müssen Sie glücklicherweise nichts berücksichtigen.
Sie können die Leguminosen auch ganz normal ernten und wirtschaftlich nutzen.

Die folgende Liste zeigt Ihnen, welche Pflanzen als Leguminosen für ökologische Vorrangflächen akzeptiert (Positivliste Leguminosen):

Die ausführliche Liste und alle weiteren Tipps & Tricks erhalten Sie, wenn Sie hier klicken.

Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Gewähr/Haftung für die Aussagen übernehmen können. Die Gesetztestexte sind sehr umfangreich, werden noch unterschiedliche ausgelegt und müssen noch interpretiert werden.

Tags: , , ,

Warenkorb